Aktuelle Hinweise

Ausrufung der Frühwarnstufe im Notfallplan Gas

Liebe Kundinnen und Kunden,

der Krieg in der Ukraine ist eine historische Zäsur für Europa und auch ein Einschnitt für die Energieversorgung in Deutschland. Russland liefert rund 40 Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdgases. Sollten aufgrund der aktuellem Lage Lieferungen aus Russland kurzfristig ausfallen, verfügt die Energiewirtschaft über ein breites Instrumentarium an Vorsorgemaßnahmen, um auf Herausforderungen bei der Gasversorgung reagieren zu können.

Sicher ist: In den kommenden Monaten wird jeder Gas- und Fernwärmekunde eine warme Wohnung haben. Es gelten Sicherungsmechanismen, die in einer Engpasssituation greifen. In jedem Fall sind Haushaltkunden und Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt. Auch würden im Falle eines Engpasses vertraglich geregelte Abschaltvereinbarungen mit der Industrie oder der Wechsel auf andere Energieträger die Nachfrage nach Erdgas drosseln.

Aktuell liegt kein Versorgungsengpass vor. Wir nehmen aber schon heute unsere hohe Verantwortung wahr und bereiten uns auf die mögliche Situation vor, dass bei einem potenziellen Lieferstopp der Gaslieferungen aus Russland Engpässe entstehen könnten. Wie Sie vielleicht den Medien entnommen haben, hat das Bundeswirtschaftsministerium am 30. März 2022 vorsorglich die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Dies ist eine vorsorgliche Maßnahme, die dazu dient, dass sich Energieversorgungsunternehmen auf den Fall einer Lieferunterbrechung und dadurch verursachte mögliche Engpässe in der Gasversorgung vorbereiten können. Die Branche steht hierbei in engem Austausch mit dem Bundeswirtschaftsministerium und der Bundesnetzagentur.

Wir halten Sie zu den aktuellen Entwicklungen hier auf unserer Website auf dem Laufenden.

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Energie sparen

Ob Strom oder Gas: Die Energie, die wir nicht verbrauchen, spart Geld, ist gut für den Klimaschutz und steigert unsere Energieunabhängigkeit.

  • Ein großer Teil des Erdgases wird in Deutschland zum Heizen verwendet. Wer sein Haus saniert, kann viel Energie und Geld sparen. Mehr Infos hier.
  • Heizungstausch oder eine neue Dämmung sind größere Projekte. Aber es gibt im Alltag auch zahlreiche schnell realisierbare und kostenfreie Maßnahmen, die viel Energie einsparen. Hier finden sich wirksame Tipps und hier weitere Hinweise von der Verbraucherzentrale.
  • Nicht nur der Gas-, auch der Stromverbrauch lässt sich mit ein paar Handgriffen effektiv verringern. Was jede und jeder zu Hause einfach und kostengünstig tun kann: Energiesparen im Haushalt.
  • Viele Unternehmen achten schon lange auf ihren Energieverbrauch – schon um Kosten zu senken. Hier erhalten Sie eine Übersicht, wie Sie möglicherweise noch mehr erreichen können. Außerdem Informationen zu Beratung und Fördermöglichkeiten.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz


Dringende Warnung vor unseriösen Anrufen

Derzeit werden vermehrt unseriöse Anrufe getätigt und dabei Kundennummern, Zählernummern und persönliche Daten abgefordert um zum Beispiel ungefragt Energiekostenvergleiche vorzunehmen. Die Anrufer behaupten, im Namen der BTB GmbH anzurufen, gehen dabei aggressiv vor und fordern aufgrund der stark gestiegenen Energiepreise dringend zum Anbieterwechsel auf.

Bitte geben Sie niemals persönliche Daten am Telefon heraus und informieren Sie uns gerne über solche Anrufe. Vielen Dank!

 

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